PAK Vorsorge

Arbeitsmedizinische Vorsorge · BK 4110/4113

Vorsorge Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Schützen Sie Ihre Mitarbeiter vor krebserzeugenden PAK-Expositionen – Pflichtvorsorge nach ArbMedVV und TRGS 551 durch erfahrene Betriebsärzte.

/ ArbMedVV & TRGS 551 · Pflichtvorsorge bei PAK-Exposition
/ Biomonitoring Urin · 1-OHP als PAK-Belastungsmarker
/ Jährliche Pflichtvorsorge · Lungenfunktion und Hautstatus

Was wir untersuchen

Spezialisiertes Biomonitoring und Organdiagnostik bei PAK-Exposition in Teer, Bitumen und Koks.

01

Anamnese & PAK-Exposition

Ermittlung von PAK-Quellen (Teer, Bitumen, Ruß, Kohle, Koks), Expositionsdauer und -intensität, Schutzmaßnahmen und Rauchergewohnheiten (Synkanzerogenitat).

02

Biomonitoring

Bestimmung von 1-Hydroxypyren im Urin als Marker für PAK-Gesamtbelastung. Biologischer Grenzwert (BGW) 0,5 µg/g Kreatinin (BGW-Überschreitung = erhöhtes Krebsrisiko).

03

Spirometrie & Hautuntersuchung

Lungenfunktion auf beruflich bedingte Atemwegserkrankungen. Dermatologische Untersuchung auf PAK-bedingte Hautveränderungen (Teerwarzen, Karzinome).

04

Intervalle & Folgevorsorge

Erstvorsorge vor Tätigkeitsbeginn. Pflichtvorsorge jährlich. Bei BGW-Überschreitung im Biomonitoring: Sofortmaßnahmen und erneute Messung.

Häufige Fragen zur PAK-Vorsorge

Was sind PAK?

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe entstehen bei unvollständiger Verbrennung. Enthalten in Teer, Bitumen, Ruß, Kohleteer und Grillrauch. Benzo[a]pyren ist das bekannteste krebserzeugende PAK.

Welche Branchen sind betroffen?

Teer- und Bitumenverarbeitung, Asphaltbau, Kokerei, Aluminiumhütten, Kaminkehrer, Holzimprägnierung, Druckindustrie (Druckfarben).

Ist PAK Lungenkrebs eine anerkannte BK?

Ja – Lungenkrebs durch PAK (z.B. bei Kokereien) ist als BK 4110 anerkannt. Urothel-Karzinome durch PAK als BK 4113.

Was kostet PAK-Vorsorge?

Vollständig vom Arbeitgeber zu tragen. Im CompDocs-Rahmenvertrag pauschal abrechenbar.

„PAK sind in ihrer Kombination mit anderen krebserzeugenden Noxen (Asbest, Rauchen) besonders gefährlich. Biomonitoring ermöglicht die direkte Messung der Körperbelastung.“

DGUV Grundsatz G40, aktualisiert 2024

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